Geboren in Brasilien, studierte Gustavo Eda zunächst traditionelle japanische Musik (Minyo) bei Meister Shuusei Ogita in Sagamihara (Japan) Für seine überaus erfolgreiche Teilnahme als Vertreter Brasiliens bei der International Esashi Oiwake Competition 2011 und beim International Kyodo Folk Song Contest of Japan 2012 wurde ihm als Preis die offizielle Lehrbefähigung in dieser musikalischen Kunstgattung verliehen. 


Zwischen 2010 und 2013 studierte er klassischen Gesang an der Federal University of Minas Gerais in Brasilien. Er war Mitglied im Ars Nova Choir und im Libertas Ensemble. Mit der Internationalen Chorakademie Lübeck konzertiert er international unter bedeutenden Dirigenten. 


Als Solist sang Gustavo Eda die Tenorpartien in den Kantaten und Passionen von Bach, in Mozarts Requiem, Janaceks Glagolitische Messe und in verschiedenen Opern: Mozarts A pollo und Hyacinthus (Oebalus), Purcells Dido & Aeneas (Aeneas), Mascagnis Cavalleria Rusticana (Turiddu). Er spielte die Rolle des Osaka, aus Mascagnis Iris , sowie Cavaradossi in Puccinis Tosca , in der Neuköllner Oper. Zwischen Südamerika, Europa und Asien, spielte er in Mozarts Zauberflöte (Tamino) und Wagners fliegendem Holländer (Steuermann). 


Als Mitglied des Thüringer Opernstudios und des Lübecker Opernelitestudios spielte er verschiedene Rollen: Soldat in Kaiser von Atlantis (Ullman), Bastien in Bastien und Bastienne (Mozart), Reisender in In der Strafkolonie (Glass), Flaminio in L'amore dei tre Re (Montemezzi),

1. Jude in Salome (Strauss), Vladimir Lenskij in Eugen Onegin (Tschaikowskij) und Büttel Bamford in Sweeney Todd (Sondheim). Als Gast in Volkstheater Rostock spielte er Prinz Lilo-Taro in Die Blume von Hawaii  (Abraham), Rodolfo in La Bohème (Puccini) und Tamino in Zauberflöte Reloaded (Mozart/Hagel). Auch als Gast sang er die Solopartie in Messa da Requiem (Verdi) am Theater Trier und die Solopartie in Misa Criolla (Ramirez) an der Palácio das Artes, Brasilien.


Seit 2024 ist er Ensemblemitglied der Theater Trier, und spielte er Calaf in Turandot, Ferrando in Cosi fan Tutte, Bacchus in Ariadne auf Naxos, Nemorino in L'elisir d'amore, Alfredo Germont in La Traviata und Belmonte in Die Entführung aus dem Serail. Letztens, spielte er der Königssohn in Humperdincks Die Königskinder und sprang er als Nemorino und Rodolfo(Boheme) in Theater Münster ein. In dieser Spielzeit verkörpert er wieder Tamino und debuttierte er Apollo in Monteverdis Orfeo und Hans in Smetanas Die verkaufte Braut.